Impfungen

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Diese Virusinfektion der Leber ist weltweit verbreitet, der Schwerpunkt liegt in den Entwicklungsländern. Die Inkubationszeit liegt zwischen 2 und 6 Wochen.

Die Erkrankung beginnt mit Grippegefühl, Fieber, Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Nach einigen Tagen wird der Urin dunkel und der Stuhl hell, schließlich entwickelt sich eine „Gelbsucht“ (zuerst im Weißen der Augen bemerkbar). Der weitere Verlauf ist unterschiedlich, jedoch meist leicht, insbesondere bei Kindern. Gelegentlich kommt es bei Erwachsenen zu schwereren und länger anhaltenden Krankheitsbildern (bis zu einigen Monaten). Dauerschäden treten nicht auf.
Diese Karte dient nur zur Orientierung und erhebt keinen Anspruch auf wissenschaftliche Vollständigkeit.
Quelle: Centrum für Reisemedizin
Die Diagnose wird durch Blutuntersuchungen auf Leberzellfermente und spezifische Antikörper gesichert. Die Übertragung erfolgt fäkal-oral. Das Virus wird vorwiegend über verunreinigte Nahrung und Trinkwasser aufgenommen. Besonders häufig sind Muscheln, Austern und Krebstiere, aber auch über Milch, kaltes Fleisch und andere Speisen betroffen.

Ein zuverlässiger Schutz besteht 2 Wochen nach der ersten Impfung. Eine 2. Impfdosis wird nach 6-12 Monaten gegeben, um einen 10-jährigen Schutz zu erhalten. Kontraindiziert ist diese Impfung bei akuten Erkrankungen und bei Allergie gegen Impfstoffbestandteile. Für Schwangerschaft und Stillzeit liegen bisher keine Erfahrungen vor. Impfung ggf. nach Risikoabwägung. Für Kinder vom 2. Lebensjahr bis zum vollendeten 15. bzw. 17. Lebensjahr gibt es von diversen Herstellern Kinderimpfstoffe.

Bei vor 1950 Geborenen, Personen aus Endemiegebieten sowie durchgemachter Hepatitis A, ist die Vortestung auf HAV Antikörper sinnvoll. Wenn vorhanden, ist eine Impfung überflüssig.

Bei gleichzeitiger Indikation von Hepatitis A+B ist ein Kombinationsimpfstoff verfügbar. Die passive Immunisierung mit Gammaglobulin wird heutzutage nicht mehr empfohlen.

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