Impfungen

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Die Kontamination von Nahrungsmitteln oder Trinkwasser (Brunnen) mit Cholera-Erregern führt meist zu endemischen Ausbrüchen, selten zu Einzelerkrankungen. Bei mangelhafter Sanitärhygiene kann sich die Krankheit explosionsartig ausbreiten.

Die Inkubationszeit ist kurz (einige Stunden bis Tage). Plötzlich einsetzende, schmerzlose, wässrige Durchfälle evtl. mit Erbrechen, meist ohne Fieber, führen rasch zu lebensbedrohlichen Flüssigkeitsverlusten. Daneben gibt es auch mildere Verlaufsformen.

Diese Karte dient nur zur Orientierung und erhebt keinen Anspruch auf wissenschaftliche Vollständigkeit.
Quelle: Centrum für Reisemedizin

Die Cholera Impfung ist in manchen Ländern vorgeschrieben, bzw. verlangt. Man sollte sich dann auf alle Fälle in Deutschland impfen lassen. Sonst ist es möglich, dass man in dem Land „zwangsgeimpft“ wird oder dass eine Geldstrafe zu zahlen ist. Momentan sind zwei Schluckimpfungen auf dem Markt erhältlich. Sie sind allerdings nicht in Deutschland zugelassen. Ein Import ist über die Apotheken möglich.

Orochol (aus der Schweiz) ist eine Schluckimpfung. Ein „zuverlässiger“ Schutz besteht 8 Tage nach der Impfung. Die Wirksamkeit beträgt ca. 80%. Die Impfung hält 6 Monate an.

Antibiotika, Sulfonamide und Malariamittel dürfen nicht mit dem Choleraimpfstoff gegeben werden, frühestens 7 Tage nach der Impfung. Kontraindiziert ist diese Impfung bei Allergie gegen den Impfstoff, Immundefekten- oder suppression, auch bei Kindern unter 2 Jahren, akuten fieberhaften Erkrankungen, akuten Darminfektionen.

Bei Schwangerschaft und Stillzeit liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.


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