Gut zu wissen

Das Wichtigste vorab: Du benötigst ein gültiges Rezept!
Achte darauf, dass Dosierung und Zusammensetzung vermerkt sind. Gerne kannst du uns dein Rezept persönlich vorbeibringen, oder das Original per Post/E-Mail/WhatsApp schicken. E-Rezepte nehmen wir über die Krankenkassen App oder über die App gesund.de an.
So könnte dein Rezept aussehen:

Haltbarkeit und Lagerung
Nach Anbruch ist die Injektionslösung für 3 Monate haltbar und muss im Kühlschrank (2-8°C) gelagert werden.
Zusammensetzung + Dosierung
- Estradiolvalerat 0,1 g
- Benzylalkohol 0,1 ml
- Benzylbenzoat 2,0 ml
- Sesamöl, alternativ Rizinusöl (raffiniert) 2,8 mL / ad 5,0 ml
Häufige Verordnungen sind alle
- 7 Tage 0.35 mL s.c.
- 5 Tage 0.25 mL s.c.
Herstellung
Nachdem wir dein Rezept erhalten haben, stellen wir die verordnete Menge in unserem Labor her. Bei dem Beispielrezept handelt es sich um die Standard-Konzentration von 20 mg/ml Estradiolvalerat. Ein Vial entspricht dabei 5 ml und reicht in der angegebenen Dosierung für 3 Monate. Einen Bedarf über 3 Monate dürfen wir leider nicht herstellen.
So kommt die Injektion zu dir
Wir versenden deutschlandweit für zzgl. 4,50 € Versandgebühr. Gerne kannst du aber auch bei uns persönlich vorbeikommen und deine Injektion abholen. Beim Versand muss uns vorab das Rezept im Original vorliegen.
Anwendungshinweise
Die Estradiol-Lösung injizierst du dir selber. Die genaue Anwendung bespricht dein:e Ärzt:in mit dir. Bei Fragen beraten wir dich gerne.
Du wirst verschiedene Nadeln, Spritzen und Desinfektionsmittel benötigen. Ein passendes Set, abgestimmt auf dein Dosierungsintervall, kannst du bei uns ganz einfach mitbestellen:
- 5-Tage Set für 14,00 €
18 Spritzen (1ml, 0,01 ml Skalierung)
18 lange Nadeln zum Aufziehen der Injektionslösung ( 0,45 x 25mm)
18 kurze Nadeln zum Injizieren (0,45 x 12mm)
18 Alkoholtupfer zum Desinfizieren der Injektionsstelle
- 7-Tage Set für 9,50 €
12 Spritzen (1ml, 0,01ml Skalierung)
12 lange Nadeln zum Aufziehen der Injektionslösung (0,45 x 25mm)
12 kurze Nadeln zum Injizieren (0,45 x 12mm)
12 Alkoholtupfer zum Desinfizieren der Injektionsstelle
Zu einer gelungenen Kreuzfahrt gehört, eine gut bestückte Reiseapotheke und vor allem auch die richtigen Medikamente gegen Reiseübelkeit Laut Experten sind je nach Situation bis zu 90 Prozent der Menschen von Seekrankheit betroffen. Die ersten typischen Symptome sind meist Müdigkeit, Kopfschmerzen und ein verstärkter Speichelfluss. Im Anschluss geht es mit starker Übelkeit, Schwindel und Erbrechen weiter, auch Schweißausbrüche sind nicht selten. Wer vorbeugend schon etwas einnehmen will, sollte dies mindestens eine halbe Stunde vor Reisebeginn tun. Über die Nebenwirkungen und die genaue Dosierung berät Sie das Team aus der Apotheke vor Ort gern.
Antihistaminika: Wirkstoffe wie Dimenhydrinat oder Diphenhydramin gibt es als Arzneimittel ohne Rezept in der Apotheke. Die Präparate helfen bei den meisten Menschen zuverlässig gegen Reiseübelkeit. Sie sind in vielen Darreichungsformen verfügbar: Zäpfchen für Kinder und für Erwachsene, denen schnell übel wird, Kaugummis oder Retardkapseln, die mehrere Stunden wirken.
Scopolamin: Bei bekannter Reiseübelkeit und längeren Schiffsüberfahrten empfiehlt es sich, sich ein entsprechendes Wirkstoffpflaster beim Arzt verschreiben zu lassen. Dieses wirkt etwa drei Tage lang und sollte spätestens fünf Stunden vor Reiseantritt hinter das Ohr geklebt werden. Mögliche Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Mundtrockenheit oder Sehprobleme treten häufiger auf.
Ingwer: Wenngleich der Wirkmechanismus nicht vollständig bekannt ist, lindern die Inhaltsstoffe des Ingwers Übelkeit. Ingwerpräparate gibt es als Tee, Tropfen, Kaugummis oder auch Lutschtabletten.
Wer ohne Arzneimittel der Seekrankheit etwas entgegensetzen will, kann dies sehr gut mit Akupresssurbändern tun, die beidseitig an den Innenseiten der Handgelenke angelegt werden.
Seekrankheit – Tipps zur Vorbeugung
• Suchen Sie sich Ablenkung: Gehen Sie an Deck und schauen Sie zum Horizont. Auch dieser bewegt sich, und so passen die Eindrücke von Augen und Gleichgewichtsorgan besser zusammen.
• Halten Sie sich am besten in der Mitte des Schiffes auf. Hier sind die Schwankungen am geringsten.
• Essen Sie eine Kleinigkeit, falls möglich, so zum Beispiel eine Scheibe Toast, Zwieback, einen Joghurt. Auf jeden Fall etwas, das Sie gut vertragen und das nicht schwer im Magen liegt.
• Histaminhaltige Nahrung wie Salami, Hartkäse, Sauerkraut, Thunfisch, Schokolade, Knabbergebäck, Rotwein, Kaffee oder grünen Tee sollte man eher meiden.
• Ruhen Sie sich aus, bevorzugt in Rückenlage. Nach 24 Stunden an Bord setzt bei den meisten Schiffurlaubern eine Gewöhnung ein. Eingenommenen Medikamente können wieder abgesetzt werden.
Lassen Sie sich im Vorfeld in Ihrer Apotheke individuell zur richtigen Vorbereitung und Behandlung von Reiseübelkeit beraten. Durch die rechtzeitige Einnahme entsprechender Präparate können die Beschwerden gelindert werden.
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